Diplom Kommunkationsdesigner
Master of Arts
Das Tool ist ein sogenannter „WYSIWYG“-Editor. Hinter diesem Konzept steht eine Idee, die schon in den 80er Jahren in Computer-Drucksatz-Systemen (Desktoppublishing) Anwendung fand: Was in der Software dargestellt wird, wird später genau so gedruckt.
Diese Idee lässt sich nicht ohne weiteres ins Web übertragen, weil HTML/CSS in jedem Browser etwas anders dargestellt wird. Speziell das Schriften-Rendering stellt ein Problem dar. Aus diesem Grund basiert diese Software auf Adobe Flash, das identisch auf jedem Client, in jedem Browser und (zum Umwandeln der Texte in Pfade) sogar auf dem Server ausführbar ist.

Das Kernelement der Software ist natürlich der Editor. Er ermöglicht das Gestalten eigener Layouts mit bekannten und gelernten Prozessen wie unter anderem:
Wenn es gewünscht ist, kann die Benutzeroberfläche komplett vergrößert werden. Ein dunkles Theme steht ebenfalls bereit.
Ein Projekt besteht meistens aus mehreren Seiten. Ein zu bedruckender Briefumschlag oder ein Flyer hab eine Vorder- und eine Rückseite, eine Broschüre besteht aus mindestens 8 Seiten. Diese Seiten können im Editor einzeln angewählt und bearbeitet werden.
Einzelne Elemente werden in Ebenen übereinander angeordnet und bleiben einzeln editierbar, auch wenn sie von anderen Elementen überlagert werden. In der Ebenenbibliothek (oder über das Menü) können einzelne Elemente oder Gruppen per Drag and Drop in ihrer Tiefe verschoben werden.
Jedes Element, sei es Text, Bild oder Form kann frei im Dokument platziert werden. Das passiert entweder per Drag’n’Drop direkt auf dem Dokument oder über das Eigenschaften-Panel. Hier stehen folgende Formatierungsmöglichkeiten bereit:
Vektorgrafiken basieren, anders als Pixelgrafiken, nicht auf einem Raster, in dem jedem Bildpunkt ein Farbwert zugewiesen ist, sondern auf einer Beschreibung, die die Objekte, aus denen das Bild aufgebaut ist, exakt definiert. So kann beispielsweise ein Kreis durch Mittelpunkt, Radius und Farbwert beschrieben werden.
Der Große Vorteil der Vektorgrafik ist, neben der oftmals kleineren Datenmenge, dass sie ohne Qualitätsverlust skalierbar ist. Dadurch lassen sich wesentlich bessere Druckergebnisse erzielen als bei der Pixelgrafik.

Beim Bestellvorgang wird das gestaltete Layout in ein PDF umgewandelt und auf dem Server gespeichert. Dieses PDF ist optimal für den Druck vorbereitet: die Farben sind von RGB (Webfarben) in CMYK (Druckfarben) umgewandelt und Beschnitte angelegt. Die Schriften sind in Pfade umgewandelt, damit die Druckerei keine Schriftdateien benötigt.
Das Layout kann auch für eine spätere Weiterbearbeitung lokal als als XPR-Datei gespeichert werden. Dieses Format beinhaltet alle relevanten Daten inklusive der vom Nutzer eingefügten Bilder. Auf dem Server bleiben keine Daten gespeichert.
Hinweis:
2020 wurde der Browsersupport für den Flashplayer weitgehend eingestellt. Aus diesem Grund ist „Express“ nur noch als App für PC und MAC verfügbar:
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